Voreingestellt: Zielgröße 1000 KB. Das Tool senkt zuerst die Qualität und verkleinert erst danach die Abmessungen, bis deine Datei unter 1 MB liegt. Du kannst jeden Wert ändern.
Warum 1 MB so oft die Grenze ist
1 MB entspricht 1024 KB. Diese Grenze taucht überall dort auf, wo viele Menschen gleichzeitig Dateien hochladen: in Bewerbungsportalen, bei Behördenformularen, in Lernplattformen und in Foren. Der Betreiber begrenzt die Dateigröße, damit sein Speicher nicht vollläuft und das Formular auch mit langsamer Leitung durchgeht.
Ein Foto aus einer aktuellen Handykamera hat schnell 4 bis 8 MB. Es ist also nicht dein Fehler, wenn das Formular streikt – die Kamera liefert schlicht mehr Daten, als das Formular annimmt. Dabei brauchst du die volle Auflösung für eine Bildschirmansicht gar nicht.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Abmessungen und Dateigröße. Die Abmessungen sind die Pixel, zum Beispiel 4000 × 3000. Die Dateigröße ist das, was das Formular zählt. Beide hängen zusammen, aber du kannst die Dateigröße auch senken, ohne ein einziges Pixel zu verlieren – über die Qualitätsstufe.
So gehst du vor
- Bild auswählen oder in den Bereich ziehen. Es bleibt auf deinem Gerät.
- Die Zielgröße steht schon auf 1000 KB. Wenn das Formular 1 MB als harte Grenze nennt, lass diesen Wert stehen – so hast du etwas Luft.
- Auf „Bild verkleinern“ klicken. Unter der Vorschau steht die erreichte Größe in KB.
- Ergebnis ansehen. Sieht es gut aus, auf „Download“ klicken. Ist es dir zu unscharf, gib eine größere Zielgröße ein oder trage zusätzlich eine Breite von 1600 Pixeln ein und probiere es erneut.
Typische Fehler
- Das Original überschreiben. Die verkleinerte Datei ist eine neue Datei mit dem Zusatz „-kleiner“. Behalte das Original, falls du später eine andere Größe brauchst.
- Zu klein zielen. Wer aus einem Porträt 100 KB presst, bekommt sichtbare Flecken im Gesicht und in glatten Flächen. Geh nur so weit herunter, wie das Formular es verlangt.
- PNG für Fotos wählen. PNG komprimiert verlustfrei und wird bei Fotos kaum kleiner. Für Fotos ist JPG richtig, und das ist hier voreingestellt.
- Mehrfach nacheinander verkleinern. Jeder Durchgang wirft Bildinformationen weg. Geh lieber einmal vom Original aus.
Wie stark leidet die Qualität?
Bei einem normalen Handyfoto ist der Weg von 5 MB auf 1 MB meistens unauffällig. Du siehst den Unterschied auf dem Bildschirm kaum, weil vor allem Details verschwinden, die das Auge ohnehin überliest. Kritisch wird es erst bei großen einfarbigen Flächen, bei Himmel und bei Bildern mit Text: Dort zeigen sich Artefakte zuerst.
Wenn du Text im Bild hast, etwa einen Screenshot, dann ist eine feste Breite oft die bessere Stellschraube als eine harte Zielgröße. Mehr dazu steht im Ratgeber zu den Bildformaten.
Häufige Fragen
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Wie viele KB hat 1 MB?
1 MB sind 1024 KB. Manche Anbieter rechnen vereinfacht mit 1000 KB. Deshalb ist hier 1000 KB voreingestellt: Damit liegst du bei beiden Zählweisen unter der Grenze.
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Wird mein Bild dabei hochgeladen?
Nein. Die Verarbeitung läuft über das Canvas-Element deines Browsers, also auf deinem eigenen Gerät. Es gibt keinen Server, der dein Bild sehen könnte. Du kannst das im Netzwerk-Tab der Entwicklertools selbst nachprüfen.
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Was, wenn die Zielgröße nicht erreicht wird?
Dann steht es unter der Vorschau. Das Tool senkt erst die Qualität bis 30 Prozent und verkleinert danach die Breite. Bei sehr kleinen Zielgrößen ist irgendwann Schluss, und du bekommst das kleinste sinnvolle Ergebnis angezeigt statt einer leeren Datei.
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Bleiben die Abmessungen erhalten?
Meistens ja. Solange die Zielgröße allein über die Qualität erreichbar ist, bleiben deine Pixelmaße unverändert. Erst wenn das nicht reicht, wird die Breite schrittweise reduziert. Die erreichten Maße stehen unter der Vorschau.
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Werden die EXIF-Daten entfernt?
Ja, das ist voreingestellt. Kamera-Modell, Aufnahmezeit und GPS-Koordinaten landen nicht in der neuen Datei. Gerade bei Bewerbungen und Verkaufsanzeigen ist das sinnvoll.
Verwandte Anwendungsfälle