Voreingestellt: 1920 Pixel Breite, WebP, Qualität 80, Seitenverhältnis bleibt. Das sind die Werte, mit denen ein Vollbreiten-Bild auf fast jeder Website auskommt. Du kannst alles ändern.
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Bereite dein Foto fertig vor, bevor es in die Mediathek wandert. 1920 Pixel Breite, WebP, fertig – direkt in deinem Browser, ohne Upload.
Voreingestellt: 1920 Pixel Breite, WebP, Qualität 80, Seitenverhältnis bleibt. Das sind die Werte, mit denen ein Vollbreiten-Bild auf fast jeder Website auskommt. Du kannst alles ändern.
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Der Inhaltsbereich gängiger Themes ist zwischen 700 und 1200 Pixel breit. Nur Kopfbilder, die über die ganze Fensterbreite laufen, brauchen mehr. Der am weitesten verbreitete Desktop-Bildschirm ist 1920 Pixel breit – damit ist diese Zahl die praktische Obergrenze für ein Bild, das wirklich randlos angezeigt wird.
Alles darüber wird vom Browser beim Anzeigen wieder heruntergerechnet. Die zusätzlichen Pixel kosten Ladezeit und Speicherplatz, sichtbar wird davon nichts. Bei einem Bild, das im Layout nur 960 Pixel breit dargestellt wird, liefern 1920 Pixel bereits die doppelte Auflösung für Retina-Displays mit. Mehr ist an dieser Stelle verschenkt.
Rechne es an einem Handyfoto nach: 4032 Pixel Breite, rund 5 MB als JPG. Auf 1920 Pixel gebracht und als WebP gespeichert bleiben oft 150 bis 300 KB übrig. Das ist derselbe Bildeindruck bei einem Zehntel der Datenmenge – und zwar dauerhaft, weil schon die Datei auf dem Server kleiner ist.
WebP liefert bei gleicher sichtbarer Qualität deutlich kleinere Dateien als JPG und wird von allen aktuellen Browsern angezeigt. WordPress nimmt WebP seit Version 5.8 in der Mediathek an, andere Systeme wie Typo3, Joomla oder Shopify ebenfalls. Du sparst dir damit den Umweg über ein Konvertierungs-Plugin.
WebP kann außerdem Transparenz – anders als JPG. Ein freigestelltes Produktbild mit durchsichtigem Hintergrund bleibt also durchsichtig. Falls dein Hoster eine alte PHP- oder Bildbibliothek einsetzt und den Upload ablehnt, wechselst du im Tool auf JPG und hast trotzdem ein sauber vorbereitetes Bild.
WordPress erzeugt aus jedem hochgeladenen Bild mehrere Zuschnitte: Thumbnail, Medium, Large, dazu die Größen deines Themes. Das Original bleibt aber zusätzlich liegen. Bei Bildern über 2560 Pixel Breite legt WordPress seit Version 5.3 eine heruntergerechnete Fassung mit dem Zusatz -scaled an – und hebt das ungenutzte Original trotzdem auf.
Deshalb lohnt sich der Schritt davor. Lädst du ein bereits auf 1920 Pixel gebrachtes WebP hoch, ist jede erzeugte Variante klein, das Backup deiner Website schrumpft, und dein Optimierungs-Plugin hat kaum noch etwas zu tun. Je nachdem, wie dein Hoster abrechnet, spart das auch bares Geld.
Wie du die fertigen Bilder dann sauber einbindest – mit srcset, Lazy Loading und ordentlichen Alt-Texten –, steht in den Tipps zur Weboptimierung.