Bild in Pixel verkleinern

Hier geht es um die Abmessungen, nicht um die Dateigröße: Aus 4032 × 3024 Pixeln sollen zum Beispiel 1200 Pixel Breite werden. Gib die gewünschte Breite ein, die Höhe rechnet das Tool passend dazu aus.

Voreingestellt: 1200 Pixel Breite, Seitenverhältnis beibehalten, JPG mit Qualität 90. Das Höhenfeld bleibt leer, damit dein Bild nicht gestaucht wird. Du kannst alles ändern.

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Bild Pixel verkleinern online: Abmessungen statt Dateigröße

Ein Digitalfoto ist ein Raster aus Bildpunkten. 4032 × 3024 heißt: 4032 Punkte nebeneinander, 3024 übereinander, zusammen gut 12 Millionen Pixel. Das sind die Abmessungen. Die Dateigröße in KB ist etwas anderes – sie sagt, wie viele Bytes das komprimierte Raster auf der Festplatte belegt.

Der Unterschied ist praktisch wichtig, weil beide Werte unterschiedlich zuverlässig zu treffen sind. Die Abmessungen sind exakt steuerbar: Du trägst 1200 ein, du bekommst 1200 Pixel Breite. Die Dateigröße ist dagegen ein Näherungswert, weil JPG je nach Motiv unterschiedlich gut komprimiert. Ein gleichmäßiger Himmel wird winzig, eine Wiese mit tausend Grashalmen bleibt groß – bei identischen Pixelmaßen.

Die Abmessungen wirken trotzdem stark auf die Dateigröße. Halbierst du die Breite von 4000 auf 2000 Pixel, fällt die Zahl der Bildpunkte auf ein Viertel, weil die Höhe proportional mitschrumpft. Die Datei wird dann meist auf ein Fünftel bis ein Zehntel kleiner. Genau deshalb ist das Verkleinern der Pixelmaße der wirksamere Hebel, wenn dir eine Vorgabe wie „maximal 1200 Pixel breit“ gemacht wird oder eine Seite schneller laden soll.

So gehst du vor

  1. Bild auswählen oder hineinziehen. Danach stehen die Originalmaße als grauer Platzhalter in den Eingabefeldern.
  2. Im Feld „Maximale Breite“ steht 1200. Trage deinen eigenen Wert ein, wenn du eine andere Vorgabe hast. Das Höhenfeld lässt du leer.
  3. Der Haken bei „Seitenverhältnis beibehalten“ bleibt gesetzt. Die Höhe wird dann aus der Breite berechnet, dein Motiv behält seine Proportionen.
  4. Auf „Bild verkleinern“ klicken. Unter der Vorschau stehen die neuen Maße und die erreichte Dateigröße.
  5. Passt das Ergebnis, auf „Download“ klicken. Gespeichert wird eine zweite Datei mit dem Zusatz „-kleiner“ im Namen; das Original mit der vollen Pixelzahl behältst du.

Typische Fehler

Welche Breite für welchen Zweck üblich ist

Es gibt keinen allgemeingültigen Wert, aber ein paar bewährte Größenordnungen. Für ein Bild im Fließtext einer Website reichen 800 bis 1200 Pixel Breite. Deshalb steht hier 1200 als Voreinstellung: groß genug für eine saubere Darstellung auch auf Bildschirmen mit doppelter Pixeldichte, klein genug für kurze Ladezeiten. Ein Beitragsbild über die volle Seitenbreite braucht eher 1600 bis 1920 Pixel. Für ein Profilbild sind 400 Pixel Kantenlänge üblich, ein Favicon hat 32.

Für die gängigen Fälle musst du nichts ausrechnen. Im Feld „Standardgröße wählen“ stehen feste Maße zur Auswahl, darunter 1920 × 1080, 1280 × 720, 1200 × 800, 1080 × 1080 für quadratische Beiträge und 1200 × 627. Ein Klick trägt Breite und Höhe ein. Beachte dabei eines: Bei einer festen Standardgröße entfernt das Tool den Haken beim Seitenverhältnis automatisch, weil beide Maße exakt getroffen werden sollen. Hat dein Original ein anderes Verhältnis, wird es dabei verzerrt. Setz den Haken wieder und lösch die Höhe, wenn dir die Proportionen wichtiger sind als das exakte Maß.

Häufige Fragen

Verwandte Anwendungsfälle