Foto für E-Mail verkleinern

Die Mail geht nicht raus oder hängt ewig im Postausgang? Meistens liegt es an den Fotos, die unverändert aus der Kamera kommen.

Lade dein Bild, hol es kleiner wieder herunter und häng es an. Dein Foto bleibt dabei auf deinem Gerät.

Voreingestellt: 1200 Pixel Breite, Zielgröße 500 KB, JPG bei Qualität 85. Damit passen auch fünf Bilder locker in eine Nachricht, und der Empfänger sieht sie trotzdem bildschirmfüllend. Du kannst alles ändern.

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Unterstützt: JPG, PNG, WebP. Verarbeitung nur im Browser.

Aktuell: 85%
Wenn gesetzt, senken wir Qualität und Breite so weit, bis die Datei darunter liegt.
Bild erfolgreich verkleinert. Du kannst es jetzt herunterladen.

Warum du ein Foto für E-Mail verkleinern musst

Anhänge werden nicht so verschickt, wie sie auf deiner Festplatte liegen. E-Mail überträgt reinen Text, deshalb wird jede Bilddatei vor dem Versand in Textzeichen umgeschrieben – das Verfahren heißt Base64. Dabei werden aus drei Bytes vier. Dein 6-MB-Foto wiegt auf dem Transportweg also rund 8 MB. Wenn dein Anbieter eine Obergrenze pro Nachricht nennt, meint er in der Regel diese aufgeblähte Größe, nicht die Zahl, die dir der Dateimanager anzeigt. Ein Viertel deines Budgets ist weg, bevor du überhaupt auf Senden klickst.

Dazu kommt die Summenrechnung. Die Grenze gilt für die ganze Nachricht, nicht für die einzelne Datei. Gmail nennt 25 MB, andere Anbieter liegen je nach Tarif etwa zwischen 10 und 50 MB. Sieben Urlaubsfotos mit je 5 MB sind nach der Kodierung schon bei rund 47 MB – bei den meisten Postfächern ist damit Schluss. Und es zählt nicht nur dein Anbieter: Die Nachricht muss auch beim Empfänger durch, und dessen Grenze kennst du nicht.

Der dritte Grund steht auf der anderen Seite. Ein volles Postfach nimmt große Nachrichten gar nicht erst an, und wer unterwegs mit dem Handy abruft, zieht sich deine Bilder über sein Datenvolumen. Fünf Anhänge mit je 500 KB sind dort in Sekunden geladen. Fünf Anhänge mit je 6 MB sind eine Zumutung, auch wenn sie technisch durchgehen.

So gehst du vor

  1. Erstes Foto auswählen oder in das Feld ziehen. Es wird nirgendwohin geschickt, die Umrechnung läuft in deinem Browser.
  2. Die Voreinstellung passt für den Normalfall: 1200 Pixel Breite und 500 KB Zielgröße. Klick direkt auf „Bild verkleinern“.
  3. Unter der Vorschau steht die erreichte Größe. Bei einem Handyfoto landest du meist bei 150 bis 300 KB, weil die geringere Breite allein schon viel spart.
  4. Herunterladen. Dann das nächste Foto laden – das Tool verarbeitet immer eine Datei, also gehst du sie nacheinander durch.
  5. Vor dem Absenden die Gesamtgröße im Mailprogramm ansehen und gedanklich ein Drittel draufschlagen. Das ist die Zahl, die beim Versand zählt.

Typische Fehler beim E-Mail-Anhang

Warum 1200 Pixel Breite genügen

Fast jeder öffnet einen Anhang am Bildschirm: Laptop, Tablet oder Handy. Ein verbreitetes Notebook-Display stellt 1366 oder 1920 Pixel nebeneinander dar, und das Mailprogramm nutzt davon nicht einmal die volle Breite, weil links die Ordnerliste steht. Mit 1200 Pixeln füllt dein Foto den Vorschaubereich aus. Die 4000 Pixel aus der Kamera werden dabei ohnehin heruntergerechnet – du schickst sie nur mit, ohne dass sie jemand zu sehen bekommt.

Größer wird es nur dann sinnvoll, wenn der Empfänger das Bild weiterverwenden soll: für einen Druck, für ein Layout oder als Nachweis mit lesbarem Kleingedruckten. Trag in diesem Fall 2000 oder 2400 Pixel ein und setz die Zielgröße hoch, etwa auf 1500 KB. Für Schnappschüsse an die Familie, Fotos für den Handwerker oder Belege an die Buchhaltung bleibt es bei 1200.

Beim Format gibt es für Anhänge keinen Grund zu experimentieren: JPG öffnet jedes Programm und jedes Handy. WebP ist sparsamer, aber ältere Mailprogramme zeigen es nicht in der Vorschau, und dann sieht dein Empfänger statt des Bildes nur einen Dateinamen. Welche Unterschiede dahinterstecken, erklärt der Ratgeber zu den Bildformaten.

Häufige Fragen

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