Voreingestellt: 1600 Pixel Breite, JPG, Qualität 80, Seitenverhältnis bleibt erhalten. Die Kameradaten im Bild werden dabei entfernt. Du kannst jeden Wert ändern.
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Verkaufsfotos vom Handy sind zu groß, brauchen ewig zum Hochladen und verraten mehr über dich, als dir lieb ist. Hier bringst du sie auf ein anzeigentaugliches Maß – ohne Upload, direkt in deinem Browser.
Voreingestellt: 1600 Pixel Breite, JPG, Qualität 80, Seitenverhältnis bleibt erhalten. Die Kameradaten im Bild werden dabei entfernt. Du kannst jeden Wert ändern.
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Eine Anzeige zeigt deine Fotos in einer Galerie. Auf dem Handy steht dafür ein Bereich von etwa 360 bis 430 CSS-Pixeln zur Verfügung, am Schreibtisch meist 800 bis 1000. Selbst wenn jemand das Bild groß aufzieht, landet es selten über 1200 Pixeln. Mit 1600 Pixeln Breite hast du Reserve für hochauflösende Displays und für den Zoom eines interessierten Käufers – und trotzdem eine Datei, die sofort da ist.
Ein Foto aus einem aktuellen Handy ist dagegen gern 4032 Pixel breit und fünf bis acht Megabyte schwer. Davon kommt beim Betrachter nichts an, denn das Portal rechnet das Bild für die Anzeigenansicht ohnehin herunter. Du überträgst also Daten, die niemand je sieht. Bei Qualität 80 und 1600 Pixeln Breite landest du bei einem typischen Objektfoto zwischen 200 und 450 KB. Das ist grob ein Zehntel bis ein Fünfzehntel des Originals.
Der zweite Gewinn liegt beim Hochladen. Verkaufsanzeigen entstehen selten am Schreibtisch, sondern im Keller, in der Garage oder direkt vor dem Regal, das weg soll. Dort hängst du am Mobilfunk. Acht Fotos à 6 MB sind 48 MB Upload; bei 1 Mbit/s Uploadrate dauert das mehrere Minuten, in denen die Anzeige hängt oder abbricht. Dieselben acht Fotos mit je 300 KB sind zusammen unter 2,5 MB und in Sekunden durch.
Das ist der Punkt, der bei Verkaufsfotos wirklich zählt. Dein Handy schreibt in jede Aufnahme unsichtbare Zusatzinformationen: Gerätemodell, Aufnahmedatum, Uhrzeit – und, wenn die Ortung für die Kamera aktiv ist, die Koordinaten des Aufnahmeorts auf wenige Meter genau. Fotografierst du das Sofa im Wohnzimmer oder das Fahrrad im Hof, steht deine Wohnadresse damit im Bild.
Eine öffentlich einsehbare Verkaufsanzeige ist der denkbar schlechteste Ort dafür. Jeder kann die Datei speichern und die Koordinaten auslesen, dafür genügt ein kostenloses Programm. Zusammen mit „Fahrrad, kaum gefahren“ und einem vereinbarten Abholtermin ergibt das eine Information, die Fremde nicht haben sollten. Manche Portale entfernen diese Daten beim Hochladen, manche nicht – verlassen solltest du dich darauf nicht.
Deshalb ist das Entfernen hier von vornherein aktiv. Die neue Datei enthält nur noch die Bildpunkte. Zeitstempel, Gerät und Ort sind weg, bevor das Foto überhaupt in dein Upload-Formular kommt. Zwei Dinge nimmt dir das nicht ab: Ein Straßenschild, ein Klingelschild oder ein Kennzeichen im Motiv bleibt sichtbar. Und zuschneiden kann dieses Tool nicht – störende Bildränder musst du vorher in der Foto-App deines Handys entfernen.
Haben alle Bilder einer Anzeige dieselbe Breite und dieselbe Qualitätsstufe, läuft die Galerie ruhig durch. Springt dagegen eine 4000 Pixel breite Aufnahme zwischen drei kleinen Bildern aus dem Messenger, sieht die Anzeige zusammengestückelt aus. Genau dieser Eindruck lässt Käufer zögern und drückt am Ende den Preis.
Behalte die Voreinstellung also für alle Bilder derselben Anzeige bei, statt bei jedem Foto neu zu entscheiden. Ehrlich gesagt geht das hier nur nacheinander: Es wird ein Bild pro Durchgang verarbeitet, eine Stapelverarbeitung gibt es nicht. Dafür bleiben deine Werte zwischen den Durchgängen stehen, und acht Fotos sind in wenigen Minuten fertig.